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Rainer Wimmer PRO-GE Vorsitzender Rainer Wimmer
Bundespräsident Heinz Fischer Bundespräsident Heinz Fischer

Eröffnung des 2. PRO-GE Gewerkschaftstages

Wimmer: Gründung der PRO-GE hat alle Erwartungen erfüllt

2009 wurde die PRO-GE aus der Gewerkschaft der Chemiearbeiter und der Gewerkschaft Metall-Textil-Nahrung gegründet. Es war die Zeit der größten Wirtschaftskrise in der zweiten Republik. „Die Gründung der PRO-GE war richtig und wichtig und hat als starke ArbeiterInnenvertretung alle Erwartungen und Hoffnung erfüllt“, sagte Bundesvorsitzender Rainer Wimmer in seiner Eröffnungsrede. Der PRO-GE-Chef erinnerte zum Beispiel an die Kurzarbeitsvereinbarungen – getragen von den Sozialpartnern - und an die guten Kollektivvertragsabschlüsse, die die Kaufkraft gestärkt und eine verhängnisvolle „Spirale nach unten verhindert“ haben.

Beim Thema Arbeitszeit sagte Wimmer, dass neue Modelle wie die Freizeitoption (Ist-Lohnerhöhung kann 2013 in der Elektronikindustrie und im Metallindustrieverband Bergbau-Stahl in nachhaltige Freizeit umgewandelt werden) -  weiter ausgebaut werden müssten. Dies liege aber vor allem am Willen und an der Innovationsbereitschaft der Arbeitgeberseite. Zudem fehle es an alternsgerechten Arbeitsplätzen: „Die Menschen sollen länger im Arbeitsprozess bleiben, aber wir brauchen dafür auch die Arbeitsplätze!“

"Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind die Leistungsträger der österreichischen Wirtschaft. Sie verdienen respektvoll behandelt zu werden", stellte AK-Präsident Rudolf Kaske fest. "Wo Reform draufsteht, dürfen nicht Verschlechterungen drin sein", forderte Kaske gerechte Entlohnung für Männer und Frauen, alternsgerechte Arbeitsplätze und Arbeitszeiten, die auf den Schutz der Gesundheit Rücksicht nehmen.

„Es geht uns alle an, wie es den ArbeitnehmerInnen auf der ganzen Welt geht. Danke für die internationale Solidarität“, sagte Moinka Kemperle, Stv. Generalsekretärin IndustriAll Global Union. Kemperle in ihrer Rede und  verwies auf die aktive Rolle der PRO-GE.Es gelte gerade in jenen Ländern, Verbesserungen für die ArbeitnehmerInnen zu erreichen, die wenige oder keine Mitbestimmung kennen oder in denen gewerkschaftliche Organisation oftmals auch ein Todesurteil bedeute.

"Die Zukunft Österreichs liegt nicht im Sozialabbau, sondern im Ausbau unserer Stärken", sagte Bundeskanzler Werner Faymann und verwies unter anderem auf ArbeitnehmerInnenrechte und das Pensionssystem. "Für Zynismus haben wir nichts über", kritisierte er die Diskussion um die Anhebung des Pensionsalters in Anbetracht der Tatsache, dass derzeit schon die Hälfte der ArbeitnehmerInnen ihre Pension aus Arbeitslosigkeit oder Krankenstand antreten würden. Für das gemeinsame Europa forderte der Bundeskanzler, den Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit aufzunehmen. "Eine friedliche Entwicklung auf dem Kontinent ist dauerhaft nur zu erreichen, wenn die Menschen Arbeit haben, von der sie auch leben können."

"Europa wird sich langfristig nur als Ganzes durchsetzen", strich auch Bundespräsident Heiz Fischer heraus und betonte die Bedeutung der Europawahlen im Frühjahr 2014. Diese seien "wichtiger als viele Bügerinnen und Bürger und auch viele  Arbeitnehmer glauben." Der Bundespräsident erinnerte an den Gründungsgewerkschaftstag der PRO-GE und die trotz des Zeitpunkts mitten in der Krise positive, optimistische Stimmung. "Die PRO-GE hat in diesen vier Jahren beweisen können, wie wichtig Gewerkschaften sind."

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